Kursteilnehmer über Schweden
„Wir haben die erste Zeit super überstanden und fühlen uns wohl. Hatten etwas Pech mit der ersten Wohnung und mussten nach knapp 2 Wochen umziehen bzw. hatten das Glück, so schnell etwas neues zu finden. Nun wohnen wir in Sollentuna und fühlen uns wohl hier. Arbeit läuft auch gut. Man fängt zwar bei Null an, aber alle sind super lieb und extrem verständnisvoll und hilfsbereit. Thomas lebt sich auch super ein und kommt mit den Kollegen richtig gut zurecht. Der Sprachkurs in Rostock ist wirklich eine gute Grundlage und man kommt ganz gut durch den Alltag. Aber bis wir uns ungezwungen und völlig normal unterhalten können, wird sicherlich nocht etwas Zeit vergehen ;)“
(Franzi, Krankenschwester, BTC-Kursteilnehmerin Winter 2010)
„Uns geht es hier ausgezeichnet und wir wollen nie wieder weg! Es ist genau unser Ding – ein absoluter Volltreffer und wir haben auch auf Anhieb tolle Freundschaften mit „Eingeborenen“ geschlossen. Ich habe zwar noch keinen festen Arbeitsvertrag, aber wie es aussieht, kann ich hier alt werden. Seit einiger Zeit sind wir auf Haussuche, leider bislang erfolglos, aber meine Arbeitskollegen sagen, wir sollten nichts überstürzen, da sich genau wenn man nicht damit rechnet, die Gelegenheit ergibt. Wir Deutschen sind hier willkommen und wir wurden von Anfang an herzlich aufgenommen. Das finden wir echt Klasse und sind auch mächtig stolz darauf, hier so schnell Fuß gefasst zu haben. Mit der Sprache klappt es immer besser. Eines ist mal ganz sicher: Der Kurs im BTC war die beste Grundlage, um ein Vorhaben wie unseres erfolgreich durchzuführen. Ohne diesen Kurs wären wir jetzt nicht so weit bzw. wahrscheinlich noch nicht einmal in Schweden! Daher noch einmal ein ganz großes Lob an alle, die daran beteiligt waren!!!“
(Nils, 41, Kfz-Mechaniker, BTC-Kursteilnehmer 2008)
„Jetzt feiern wir schon das zweite Weihnachten hier in S.. Nach wie vor geht noch alles ziemlich schnell und es bleibt kaum Zeit zum Nachdenken. Nach den ersten Monaten, die wir als „Sprachbehinderte“ hier herumgelaufen sind, hatten wir ab Beginn des Jahres langsam das Gefühl auch mitzubekommen, worüber die Menschen sich hier so unterhalten. Dass wir etwas mitreden konnten, zeigte sich zuerst auf der Arbeit. Hier hatten wir dann schnell die nötigsten Formulierungen verstanden in Bezug auf Patienten und Kollegen. Unser Sohn hat uns da schon längst eingeholt was das lebendige Sprachvermögen angeht. Ihm ist die Sprache zugeflogen und man merkt es kaum, wenn man ihn sprechen hört, dass er nicht schon immer Schwedisch gesprochen hat. Einfach toll! Wir sind so glücklich darüber, dass er mit dem Wechsel so wenige Probleme hatte. Auch haben wir im letzten Winter begonnen, uns hier zu sozialisieren. Das begann mit Eltern aus der Schule und mit den Nachbarn und ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass wir als Trainer im Leichtathletik-Verein jeden Samstag die Kinder motivieren, über Kästen und Bänke zu klettern. Vom „langen Land“ haben wir im vergangenen Jahr einiges gesehen. Wir sind Ski gefahren und haben uns, als es wärmer wurde, nach einem kleinen Boot umgesehen. Für ein paar Kronen haben wir dann ein altes Holzboot gekauft und damit wunderschöne Touren unternommen. Wenn wir gewusst hätten wie viele Stunden im Winter an so einem alten Holzboot zu verbringen sind…
Für die relative Nähe zu Deutschland, wenn man an die Flugverbindung und die Preise denkt, sind wir ryanair sehr dankbar. So konnten wir des Öfteren unsere Familien und Freunde besuchen.“
(Maja und Jonas, 47 und 45, Intensivkrankenschwester und Intensivkrankenpfleger, BTC-Kursteilnehmer 2007)
„Ich konnte es kaum erwarten. Jetzt bin ich endlich ein schwedischer Staatsbürger! An alle die dazu mit Gesprächen, Tipps, praktischer Hilfe usw. beigetragen haben: Vielen Dank! Dass ich so schnell ein Teil der schwedischen Gesellschaft wurde, ist Euer Verdienst.“
(Hannes, 39, Lehrer, BTC-Kursteilnehmer 2002)
„Nachdem ich jetzt fast zwei Monate in S. bin, möchte ich Euch berichten, wie es uns ergangen ist. Auf der Arbeit gibt es nur wenige Probleme. Mit meinen neuen Kollegen habe ich einen sehr guten Kontakt aufbauen können. Auch sprachlich habe ich mich weiter verbessert. Im Moment sind wir dabei, einen Mietvertrag abzuschließen. Wir hoffen, dass es klappt. Große Probleme hatte ich, eine Personennummer zu bekommen. Ich musste mich an meinen Verwaltungsdirektor wenden, der mit dem Skatteverket geredet hat. Dann ging alles sehr schnell. Bereits einen Tag später bekam ich meine Personennummer. Danach habe ich mit Hilfe meiner Personalchefin ein Bankkonto eröffnet. Da gab es keine Probleme, kaum zu glauben! Eine Identitätskarte gibt es erst ab Juni. Meine Frau hat sich selbst um eine Arbeit bemüht. Sie hat sehr viele Bewerbungsschreiben abgeschickt, sich auf der EURES-homepage registriert und mit dem Arbeitsamt gesprochen. Erste kleine Erfolgsmeldungen haben wir schon. Wir werden Euch weiter berichten, wie es uns ergangen ist bzw. wenn wir in Rostock sind, mal bei Euch vorbeikommen.“
(Winfried, 49, Intensivkrankenpfleger, BTC-Kursteilnehmer 2009)
„Am Anfang war es schon ganz schön schwer. Die Arbeitsmentalität war eine andere als in Deutschland. Als meine erste Firma dann Insolvenz anmeldete, halfen mir zum Glück das BTC und ein schwedischer EURES-Berater mit einem neuen Kontakt weiter. Dieses Mal hatte ich richtig Glück. Ich bin bei einer Kommune angestellt und glaube, ich bleibe bis zur Rente. Da stört es mich nicht, jeden Freitag nach Mecklenburg zu pendeln. Meine Frau und ich haben uns damit arrangiert und es läuft gut. So eine Arbeit findet man nicht mehr in Deutschland“
(Ralf, 51, Tiefbauer, BTC-Teilnehmer 2004)
„Mir geht es gut hier und ich habe mich inzwischen wirklich eingelebt. Das Zusammenleben mit S. funktioniert auch bestens und in der Arbeit wurde ich ganz herzlich empfangen bzw. aufgenommen. Leider herrschen hier ein paar Turbulenzen, die auch vor mir als Neuling nicht halt machen, aber ich hoffe, das legt sich bald wieder…“
(Catrin, 28, Psychiatriekrankenschwester, BTC-Kursteilnehmerin 2009)
„Das BTC suchte im Auftrag eines schwedischen Arbeitgebers nach einem Bauingenieur für Stahlbaukonstruktion. Ich war zwar selbständig in Deutschland, bewarb mich aber trotzdem. Dann ging alles sehr schnell, Vorstellungsgespräch, Arbeitsvertrag und Schwedischkurs, den ich als Selbstzahler beim BTC buchte. Jetzt pendle ich zwischen Schweden und Deutschland, da mir meine Firma ermöglicht hat, auch in der deutschen Niederlassung regelmäßig zu arbeiten. So bekomme ich Job und Familie gut unter einen Hut.“
(Martin, 29, Bauingenieur, BTC-Teilnehmer 2008)
„Also, uns geht es hier inzwischen sehr gut. Mit der Sprache klappt es immer besser und das Arbeiten macht um einiges mehr Spaß als in Deutschland. Nicht zuletzt durch die vielen Fikas. Mein Vertrag wurde um 2 Monate verlängert und ich habe noch ein Sommarvikariat bekommen. Die Chefs hier wollen versuchen, noch eine Verlängerung für mich zu bekommen, mal sehen. Es bleibt spannend. Unserem Kleinen gefällt es super in der Kita. Er brabbelt sowohl Deutsch als auch Schwedisch, total niedlich.“
(Maike und Tim, 30 und 35, Physiotherapeutin und Intensivkrankenpfleger)
„Jetzt habe ich endlich meinen Traumjob als Einrichtungstischler im schönsten Wintersportgebiet von Schweden gefunden. Aber bis dahin war es ein harter Weg, eine Kündigungswelle in der ersten Firma, dann eine Firma, in der ich mich absolut nicht wohl gefühlt habe und zwischendurch wieder in Deutschland, wo ich ja eigentlich weg wollte. Gott sei Dank habe ich nicht aufgegeben.“
(Maik, 37, Einrichtungstischler, BTC-Teilnehmer 2007)